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Paros

Parikia, die Hauptstadt von Paros, liegt sehr malerisch an einer großen Bucht. Aufgrund der Lage ist Parikia vor den Nordwinden geschützt. Die Häuser von Parikia sind strahlendweiß in ihrer schönen Kykladenarchitektur. Der Ort erstreckt sich entlang am großen Strand. Die Häuser liegen teilweise in der Ebene der Bucht, ziehen sich aber auch nur wenige Meter vom Meer entfernt, die Felsen hinauf.

Auf dem Kai am Hafen von Paros steht eine alte Windmühle, die immer frisch geweißt ist. Im Hintergund steht in einer kleinen grünen Oase eine ziegelgedeckte Kirche. Bei der Kirche handelt es sich um die Panajia Ekatontapiliani, die am 15. August  gemeinsam mit der Panajia von Tinos ihren Festtag feiert.

Die Umrisse der Berge lässt die Insel sanft erscheinen. Hoch oben am Hang erkennt man ein Kloster und auf der höchsten Erhebung befindet sich eine kleine Kirche. Betrachtet man diese sanften Berge, dann fällt es einem schwer zu glauben, dass von Paros der schönste weiße Marmor der Welt kommt. Aus diesem berühmten Marmor wurden die Venus von Milo, der Hermes des Praxiteles und viele andere Meisterwerke des antiken Griechenlands geschaffen.

Paros ist schon seit Jahren das Ziel vieler Touristen. Bei den Besuchern von Paros sind das schöne Parikia, das malerische Nausa und die sauberen Sandstrände sehr beliebt. Paros liegt in der Mitte der Kykladen neben Naxos. Paros ist 195 qkm groß, hat einen Umfang von 119 km und hat ca. 8.000 Einwohner. Die Insel ist für ihren Weißwein und Rotwein berühmt.

Paros erreicht man von Athen mit dem Flugzeug und von Piräus mit dem Fährschiff, die Entfernung beträgt ca. 95 Seemeilen. Mit der Fähre erreicht man Paros auch von Rafina, den Kykladen, von Ikaria, Furni, Samos, Kreta und Thessaloniki. Im Sommer gibt es auch von Piräus und Rafina ein Verbindung mit einem schnellen Katamaran.

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